Fotos retten Leben

Die Fotografie ist eine wunderbare Kunst: Sie kann Dinge sichtbar machen, die ohne sie nicht wahrgenommen worden wären.

 

Aber kann sie auch helfen? Kann Fotografie vielleicht sogar Leben retten?

 

Ich glaube ja! - Hunde und Katzen, aber auch andere Kleintiere in Tierheimen sind darauf angewiesen, dass sie von uns Menschen bei der Recherche im Internet positiv wahrgenommen werden, wenn sie eine Chance haben wollen, ihr restliches Leben nicht im Tierheim sondern bei einem fürsorglichen Menschen zu verbringen.

 

Wir Menschen reagieren viel stärker auf ein schönes Foto eines Hundes oder einer Katze, wenn uns diese auf Augenhöhe begegnen und uns direkt anschauen. Die wenigsten Fotos von zu vermittelnden Tieren sehen jedoch so aus. Viel öfter findet man schlecht geknipste und unscharfe Bilder mit unruhigem Hintergrund und viel zuviel unnötigen Details der Umgebung, anstatt das Wichtige auf diesem "Bewerbungsfoto" darzustellen: Das zu vermittelnde Tier.

 

Den Tierpflegern oder Ehrenamtlichen kann man dafür nicht die Schuld geben, sie sind dafür nicht für solche Shootings ausgebildet und geben sich bereits größte Mühe, die Tiere zu versorgen.

 

Daher gehe ich in Tierheime und mache ehrenamtlich hochwertige Portraitaufnahmen der Tiere, die ein neues Zuhause suchen. Mithilfe dieser "Bewerbungsfotos" steigen ihre Vermittlungschancen deutlich.

 

Wenn auch nur ein einziges Tier auf diese Weise sein Leben nicht in einem Käfig, sondern in einer lebenswerteren Umgebung verbringen konnte, dann hat sich die Arbeit schon gelohnt.

 

Wenn Sie als Verantwortliche eines Tierheims oder eines Tierschutzvereins diese Überzeugung teilen, dann nehmen Sie bitte mit mir Kontakt auf. Ich arbeite vollkommen kostenfrei und ehrenamtlich. Die jeweilige Organisation erhält die uneingeschränkten Nutzungs- und Veröffentlichungsrechte an den Fotografien.

Thomas Stephan im Januar 2014